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Schulentwicklung

 

11. Dezember 1919

Die Greifswalder Hilfsschule wurde als einklassige Schule mit 45 Kindern gegründet. In einer Baracke lernten sie in drei Räumen. Diese Baracke befand sich auf dem Schulhof der Knaben-Volksschule in der Anklamer Straße. Später hieß sie Fritz-Reuter-Oberschule. In deren Gebäude befand sich auch das Haus II des Hauses der Jungen Pioniere. Entsprechend den Bedürfnissen wurde sie schon in kurzer Zeit erweitert und verfügte bald über vier Klassen mit 65 Schülern.

1933 - 1945
Die für die damaligen Verhältnisse fortschrittliche Entwicklung der Hilfsschule wurde durch den Hitlerfaschismus gewaltig eingeengt. Die Hilfsschüler wurden vielfältig diskriminiert.
1. Oktober 1945
Der Unterricht wurde mit 178 Schülern in fünf Klassen wieder aufgenommen.
1953 - 1954
Nachdem die Schule 34 Jahre in der Baracke in der Anklamer Straße untergebracht war, konnte sie in das Schulgebäude in die Goethestraße umziehen.
1. März 1981
UNO-Jahr der Geschädigten
Im UNO-Jahr der Geschädigten nahmen Schüler und Lehrer ein neues modernes Schulgebäude in der Wilhelm-Pieck-Allee neben dem Volksstadion in Besitz. Es bot der Pestalozzischule, die bis dahin in einem ehemaligen Wohnhaus in der Goethestraße untergebracht war, erheblich verbesserte Lern- und Arbeitsbedingungen. Jede Klasse erhielt nicht nur einen Klassenraum, sondern es wurden auch Fachkabinette und vier Werkräume eingerichtet. Durch Mitnutzung der Turnhalle der benachbarten Martin-Andersen-Nexö-Oberschule gestalteten sich auch die Sportbedingungen wesentlich günstiger.
1983 - 1984
65 Jahre Hilfsschule Greifswald

Das neue Internat wurde fertig gestellt. Hier fanden nun 100 Schüler aus dem Kreisgebiet Aufnahme. Jede Schülergruppe verfügte über eine eigene Wohneinheit mit großem Wohnraum, zwei Schlafräumen, ein Schrankzimmer und Sanitärräume. Mit dem neuen vollständigen Hilfsschulkomplex war eine der größten, modernsten und umfassendsten Bildungsstätte dieser Art im Norden unserer Republik entstanden. Insgesamt umfasste sie jetzt einen Vorschulteil, den Schulhort, das Internat, den polytechnischen Schulteil mit den Klassen 1 bis 8, eine Beratungsstelle für Sprachbehinderte, sowie einen fünfklassigen Berufsschulteil.

1991
Einführung der Klassenstufe 9
1991
Änderung der Schulanschrift
Aus der Wilhelm-Pieck-Allee wird wieder die ehemalige Wolgaster Straße.
1993 - 1994
Einführung eines freiwilligen zehnten Schuljahres mit dem Ziel eines gleichwertigen Hauptschulabschlusses
Schuljahr 2010/2011
In diesem Schuljahr erfolgte keine Einschulung und somit keine Bildung einer 1.Klasse.
Schuljahr 2011/2012
Ab diesem Schuljahr wurden unsere Schüler erst ab der 3. Klassenstufe unterrichtet.
Schuljahr 2014/2015
wiederholte Einführung eines freiwilligen zehnten Schuljahres mit dem Ziel des Erlangens der Berufsreife

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